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EPA und ARIPO starten umfangreiches Schulungsprogramm

In einer Online-Zeremonie am 8. September haben EPA-Präsident António Campinos sowie die Leiter der Afrikanischen Regionalen Organisation für geistiges Eigentum (ARIPO) und der nationalen Patentämter Angolas und Äthiopiens das virtuelle regionale ARIPO-Schulungsprogramm für Patentprüfung (ARPET-Programm) gestartet. Dabei handelt es sich um das umfangreichste Schulungsprogramm, das das EPA jemals mit außereuropäischen Ämtern aufgelegt hat.

Mehr als 100 Teilnehmende aus der ARIPO und aus den nationalen Ämtern ihrer 20 Mitgliedstaaten sowie Angolas und Äthiopiens werden das 18-monatige ARPET-Programm nutzen, das einen modularen, kompetenzbasierten Schulungsrahmen und -lehrplan umfasst. Die Teilnehmenden werden von Fachleuten des EPA und der ARIPO über die Durchführung qualitativ hochwertiger und pünktlicher Recherchen und die Prüfung von lokalen Patentanmeldungen geschult, wobei hier die beste Praxis des EPA in Bezug auf Nachanmeldungen mit einbezogen wird.

ARPET enthält außerdem ein maßgeschneidertes Modul, mit dem die Teilnehmenden über die optimale Nutzung des Patentsystems und der zugehörigen Tools und Dienste unterrichtet werden. Damit wird sichergestellt, dass die teilnehmenden Ämter die örtlichen Erfinder beim Schutz und bei der Vermarktung ihrer Erfindungen unterstützen können. Ziel ist es, die Kapazitäten und Kompetenzen in den nationalen Ämtern zu steigern und zur Umsetzung der international besten Praxis bei Recherche und Prüfung beizutragen. Ein weiteres Merkmal von ARPET ist eine Train-the-Trainer-Komponente, mit der sichergestellt wird, dass die teilnehmenden Ämter in Zukunft selbständig weitere ARPET-Programme organisieren können.

Der Präsident dankte den Generaldirektoren und -direktorinnen - Herrn Bemanya Twebaze (ARIPO), Frau Ana Paula Miguel (Angolanisches Institut für gewerblichen Rechtsschutz, IAPA) und Herrn Ermias Hailemariam (Äthiopisches Amt für geistiges Eigentum, EIPO) - für ihren Einsatz bei dieser Zusammenarbeit, die zu konkreten Ergebnissen führt. "Durch die Verbreitung von Patentwissen und die Nutzung des Patentsystems werden inländische Patentrechte gefördert, was zu Schutz und Vermarktung von lokaler Innovation und damit zu mehr wirtschaftlichem Wachstum in der gesamten Region führt", so Präsident Campinos.

Das gemeinsame Schulungsprogramm, das im Rahmen des 2019 geschlossenen Abkommens von EPA und ARIPO über eine verstärkte Partnerschaft umgesetzt wird, bringt zahlreiche Nutzeffekte mit sich. Es erhöht die öffentliche Wahrnehmung und ermöglicht gleichzeitig, die verfügbaren Ressourcen optimal zu nutzen und Doppelarbeit zu vermeiden. Abschließend dankte der Präsident den Teilnehmenden: "Sie sind nicht nur Pioniere, sondern ein wesentlicher Teil eines zukunftsgerichteten Projekts, mit dem die langfristige Nachhaltigkeit und die Nutzeffekte dieses Schulungsprogramms sichergestellt werden."

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