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EPA-Präsident spricht vor der spanischen Handelskammer über Innovationsförderung

Am 27. April trat EPA-Präsident António Campinos als Gastredner in einer virtuellen Sitzung des Forschungs- und Innovationsausschusses der spanischen Handelskammer auf.

Herr Campinos sprach zu den Ausschussmitgliedern über die wichtige Rolle, die Innovation und geistiges Eigentum für eine nachhaltige Erholung der Weltwirtschaft spielen können. "Der Innovationssektor ist ausschlaggebend dafür, dass wir wieder auf die Beine kommen", sagte er.

Der Präsident des EPA hob auch einige der Initiativen zur Unterstützung von Erfinderinnen und Erfindern im Rahmen des EPA-Strategieplans hervor. Dazu gehören die öffentlich zugängliche Patentdatenbank mit 127 Millionen Einträgen und die Modernisierung der Dienstleistungen der Patentinformationszentren (PATLIBs) mit dem Ziel der Förderung des Technologietransfers. Herr Campinos unterstrich auch die Bedeutung des Trainee-Programms "Pan-European Seal", mit dem ein Pool von jungen Fachleuten mit IP-Kenntnissen geschaffen werden soll und an dem acht spanische Hochschulen und 21 Trainees aus Spanien teilnehmen.

Darüber hinaus lobte er das spanische Innovationsökosystem und wies darauf hin, dass spanische Anmeldungen beim EPA in den letzten zehn Jahren um 28 % zugenommen haben. Er würdigte bahnbrechende spanische Erfinderinnen und Erfinder wie die verstorbene Margarita Salas, die 2019 in Anerkennung ihrer Pionierleistungen auf dem Gebiet der DNA-Analyse den Europäischen Erfinderpreis in der Kategorie Lebenswerk verliehen bekam.

Abschließend unterstrich der Präsident, wie wichtig es ist, ein faires, effizientes und nachhaltiges Patentsystem aufzubauen, das den Bedürfnissen der Nutzer umfassend gerecht wird – gerade in einer Zeit, in der Fragen des Zugangs zu Arzneimitteln und die weiterreichenden Auswirkungen der künstlichen Intelligenz die öffentliche Debatte bestimmen. Im Zusammenhang mit den Entwicklungen beim Einheitspatent betonte der Präsident, welche Bedeutung dieses Projekt hat, wenn es darum geht, das volle Potenzial des europäischen Binnenmarkts auszuschöpfen, und warnte vor den Schwierigkeiten, die sich für spanische Erfinder ohne die Teilnahme Spaniens ergäben.

Das Treffen in der Handelskammer bot auch die Gelegenheit, Feedback zu den Bedürfnissen der spanischen Nutzer des Patentsystems einzuholen.

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