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Brücken bauen durch Zusammenarbeit: EPA und kambodschanisches Ministerium für Industrie und Handwerk veranstalten erste gemeinsame IP-Konferenz

Der Leitende Minister für Industrie und Handwerk Cham Prasidh und EPA-Präsident António Campinos mit ihren Delegationen auf der ersten gemeinsamen IP-Konferenz in Phnom Penh, Kambodscha



Diese Woche fand die erste gemeinsam vom Europäischen Patentamt (EPA) und vom Ministerium für Industrie und Handwerk (MIH) ausgerichtete IP-Konferenz in Phnom Penh, Kambodscha, statt.

Die Konferenz wurde mit Unterstützung von EuroCham Kambodscha organisiert, und die Botschafterin der EU in Kambodscha, Carmen Moreno, hielt die Begrüßungsansprache. Auf der Konferenz wurde die beachtliche Zahl der Validierungen gewürdigt, die seit Inkrafttreten des Validierungsabkommens zwischen der EPO und dem MIH im März 2018 registriert wurden. Betont wurde dabei die Bedeutung von IP-Rechten sowohl für die Begünstigung ausländischer Direktinvestitionen als auch für die Förderung von Innovation vor Ort.

EPA-Präsident António Campinos hob in seiner Ansprache hervor, dass das Validierungsabkommen mit Kambodscha "den Geltungsbereich europäischer Patente erstmals weit über die europäischen Grenzen hinaus erweitert hat und damit verdeutlicht, dass das EPA qualitativ hochwertige Patente für schnell wachsende Volkswirtschaften auf der ganzen Welt erteilen kann." Er fügte hinzu, dass die internationale Zusammenarbeit des EPA mit seinen weltweiten Partnern "doppelte Patenterteilungsprozesse überflüssig machen kann und es schnell wachsenden IP-Systemen ermöglicht, ihre Anstrengungen auf nationale Patentanmeldungen und die Förderung der lokalen Innovation zu konzentrieren."

"Dank des Abkommens mit der EPO werden in Kambodscha nun bereits rund 75 Validierungen pro Monat registriert," erklärte der Leitende Minister für Industrie und Handwerk, Cham Prasidh. "Wir gehen davon aus, dass dies einen Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen, einen entsprechenden Technologietransfer sowie Wachstum und Beschäftigung in Kambodscha mit sich bringen wird. Wir freuen uns auf die Aufnahme kambodschanischer Patentdaten in den Espacenet-Dienst des EPA und die damit verbundene größere Präsenz der kambodschanischen Innovation." 

Kambodscha ist das erste asiatische Land, das europäische Patente auf seinem Staatsgebiet anerkennt. Im Rahmen des Validierungsabkommens mit der EPO können Erfinder und Unternehmen, die beim EPA Patentschutz beantragen, den Geltungsbereich ihrer europäischen Patente auf Kambodscha ausweiten. Das Validierungsabkommen wird nun systematisch angewandt, und seit Oktober 2019 wurden rund 75 Validierungen pro Monat registriert.

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