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News & Updates

EPA veröffentlicht seinen Umweltbericht 2018

23. Juli 2019

Das EPA hat seinen Umweltbericht 2018 veröffentlicht, der die Umweltauswirkungen seiner Tätigkeit an den Standorten Berlin, München, Den Haag und Wien im Jahr 2018 präsentiert und die Ergebnisse mit denen von 2017 vergleicht.

Dem Bericht zufolge sind die CO2-Emissionen aus Flug- und Bahnreisen im letzten Jahr um ein Fünftel zurückgegangen, was auf ein verändertes Mitarbeiterverhalten und die Bereitstellung von Business-Tools zurückzuführen ist, die Videokonferenzen mittels PC ermöglichen. Was im Vergleich zu 2017 allerdings zugenommen hat, waren Energie- und Wasserverbrauch sowie Restmüll, da am Standort Den Haag mehrere Gebäude parallel bewirtschaftet wurden und das neue Hauptgebäude des Amts dort in Betrieb genommen wurde.

Außerdem hebt der Bericht hervor, dass die Umweltaktivitäten des EPA seit 2009 dem EMAS-System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung unterliegen - einem von der Europäischen Kommission entwickelten Managementinstrument für Unternehmen und andere Körperschaften zur Beurteilung und Verbesserung ihrer Umweltleistung und zur einschlägigen Berichterstattung. In den vergangenen 10 Jahren hat das Amt auf diese Weise den jährlichen Energieverbrauch um 13 %, den Wasserverbrauch um 9 %, den Restmüll um 24 %, den Heizenergieverbrauch um 20 %, den Papierverbrauch um 3,9 % und die verbrauchsabhängigen CO2-Emissionen sogar um 68 % gesenkt.

Mit Blick auf die Zukunft hat das EPA unlängst sein Engagement zur Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit bekräftigt: Im Zuge seines Strategieplans 2023 wird sich das Amt auch künftig einem strengen Umweltaudit gemäß EMAS unterziehen. So werden Ziele für den Kohlendioxidausstoß, den Energie- und Papierverbrauch, den Verzicht auf Kunststoff und die CO2-Emissionen aus Flugreisen definiert. Um dies zu erreichen, werden konkrete, unmittelbar zielführende Maßnahmen ergriffen. Im Strategieplan liegt außerdem ein besonderes Augenmerk auf der Frage, wie das Amt mehr zu den langfristigen Umweltzielen des Pariser Klimaübereinkommens von 2015 beitragen kann.

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