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Kunstsammlung des EPA ausgezeichnet

5. Dezember 2018

Corporate Art Award group pictureDas EPA wurde mit dem Corporate Art Award ausgezeichnet, der am 28. November im Europäischen Parlament in Brüssel im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres feierlich verliehen wurde. Die internationale Jury würdigte die Kunstsammlung des EPA dafür, dass es ihr gelingt, "das tägliche Arbeitsumfeld durch eine Sammlung von konzeptueller Gegenwartskunst zu prägen".

Die Corporate Art Awards wurden 2016 von Experten ins Leben gerufen, die in Zusammenarbeit mit der LUISS Business School die erste Crowdfunding-Plattform für Kunst gegründet haben. Mit dieser Auszeichnung werden Institutionen, Unternehmen und Privatsammler geehrt, die aktiv an der Entwicklung von Kunst und Gesellschaft mitwirken.

Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und des Europäischen Ausschusses der Regionen waren fast 50 Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und private Investoren aus 28 Ländern eingeladen, ihre Konzepte zur Förderung der Gegenwartskunst bei einem Festakt im Parlament zu präsentieren.

EPA-Präsident António Campinos sagte: "Als internationale Organisation bilden wir eine Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Technik. Wir waren immer davon überzeugt, dass Gegenwartskunst Kreativität fördern, neue Perspektiven eröffnen und Menschen innerhalb und außerhalb des Amts zusammenführen kann."

Unter dem Titel "Art Patrons of the XXI Century" erkundete die Veranstaltung neue Formen der Kunstförderung für eine europäische kulturelle Identität. Mehr als 200 Firmen und Institutionen aus aller Welt reichten Konzepte ein. Der Jury gehören unter anderem an: Eike Schmidt (Direktor der Uffizien in Florenz), Bartolomeo Pietromarchi (Direktor von Maxxi Arte in Rom) und Gabriel Zuchtriegel (Direktor des Archäologischen Parks in Paestum).

"Kunst und Kultur können als eine Art sanfte Macht mit hohem Attraktionspotenzial verstanden werden", so Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments, in einer Ansprache an die Teilnehmer. "Kunst fördert die Idee einer gemeinsamen europäischen Zugehörigkeit."

(c) Tomás Saraceno; EPA

Die Kunstsammlung des EPA umfasst heute etwa 800 Werke. Sie wurde 1980 gegründet und ist aufstrebenden Künstlern gewidmet. Sie soll eine Verbindung zur Gesellschaft herstellen und gleichzeitig durch ihr multikulturelles Erscheinungsbild Identifikationsmöglichkeiten für die Bediensteten bieten. Die Sammlung umfasst bedeutende Arbeiten sowohl von Klassikern wie Max Bill (CH), Nicolas Schöffer (FR), Panamarenko (BE), Fausto Melotti (IT) oder Stanislaw Kolibal (CZ) als auch von jüngeren Künstlern wie Tomás Saraceno (ARG), Jaroslaw Flicinski (PL), Heimo Zobernig (AT), Malene Landgreen (DK) und Katarina Löfström (SE).

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