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Europäischer Erfinderpreis

Die Jury

Die unabhängige Jury, welche die Vorschläge für den Europäischen Erfinderpreis bewertet, besteht aus führenden Experten aus den Bereichen geistiges Eigentum, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien und Forschung. Den Vorsitz der Jury übernimmt 2019 Ulrike Rabmer-Koller.

Mitglieder

Ulrike Rabmer-Koller (Vorsitzende)

ist Präsidentin von SMEunited, dem europäischen Handwerks- und KMU-Verband, der die Interessen von über 12 Millionen Unternehmen in ganz Europa vertritt, und gehört der Expertengruppe "Industrie 2030" der Europäischen Kommission an. Frau Rabmer-Koller vertritt seit 2003 die Interessen österreichischer Unternehmen auf nationaler Ebene in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Seit 2002 ist sie Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe, einem Bau- und Umwelttechnologieunternehmen.

Eleni Antoniadou

betreibt multidisziplinäre Forschung im Bereich regenerative Medizin und Bioastronautik. Ihr Schwerpunkt ist die Entwicklung künstlicher Organe auf Stammzellenbasis als therapeutische Alternative zur Transplantationschirurgie. Sie ist Mitbegründerin des Start-up-Unternehmens "Transplants Without Donors" und betreibt Aufklärungsarbeit in Bezug auf illegalen Organhandel. Dr. Antoniadou hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den NASA-ESA-Award 2012, zudem wurde sie 2015 im Vereinigten Königreich zur "Young Business Woman of the Year" gekürt und 2016 mit dem internationalen Giuseppe-Sciacca-Preis für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

Benoît Battistelli

ist Präsident des Verwaltungsrats des Instituts für internationale Studien des geistigen Eigentums (CEIPI). Er begann seine Laufbahn als Beamter im französischen Wirtschafts- und Finanzministerium und wurde später Abteilungsleiter für Innovations- und Wettbewerbspolitik sowie gewerblichen Rechtsschutz im Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie, bevor er 2004 zum Generaldirektor des französischen Patentamts (Institut national de la propriété industrielle, INPI) ernannt wurde. Herr Battistelli war von 2010 bis 2018 Präsident des Europäischen Patentamts.

Wolfgang Heckl

ist Generaldirektor des Deutschen Museums in München, Professor für Experimentalphysik und Nanotechnologie und Inhaber des Oskar-von-Miller-Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation an der Technischen Universität München. Er wurde mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Descartes-Preis für Wissenschaftskommunikation der Europäischen Union ausgezeichnet und ist Sprecher des Themennetzwerks Nanotechnologie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie Kuratoriumsvorsitzender des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts. Professor Heckl ist Autor von über 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und veröffentlichte im Jahr 2013 den Bestseller "Die Kultur der Reparatur".

Roger Highfield

ist Direktor für Öffentlichkeitsarbeit der Science Museum Group, eines Zusammenschlusses britischer Museen mit den Schwerpunkten Geschichte und zeitgenössische Praxis von Wissenschaft, Medizin, Technologie, Industrie und Medien. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Wissenschaftsredakteur beim Daily Telegraph und war von 2008 bis 2011 Herausgeber des New Scientist. Dr. Highfield hat mehrere Preise gewonnen und es in zahlreichen Wettbewerben in die engere Wahl geschafft, u. a. bei den British Press Awards. Er ist Verfasser bzw. Mitautor von sieben populärwissenschaftlichen Büchern und hat Tausende von Artikeln in Zeitungen und Magazinen veröffentlicht. Dr. Highfield ist außerdem Gastprofessor an der Universität Oxford und am College der Universität London (UCL) sowie Mitglied des Medizinischen Forschungsrats in Großbritannien.

Ursula Keller

gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der ultraschnellen Photonik. Seit 1993 hat sie eine Professur an der ETH Zürich im Forschungslabor für ultraschnelle Lasertechnik am Fachbereich Physik inne und ist Mitbegründerin der Unternehmen Time-Bandwidth Products und GigaTera. Professor Keller ist seit 2010 Direktorin des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) MUST (Ultraschnelle Prozesse in molekularen Bausteinen) und war von 2014 bis 2018 Mitglied des Nationalen Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds. Sie ist auch Trägerin der IEEE Edison Medaille 2019, des IEEE Photonics Award 2018, des Weizmann Women and Science Award 2017, der Charles Hard Townes Medaille 2015 der Optical Society, des LIA Arthur L. Schawlow Award 2013 und des Berthold Leibinger Innovationspreises 2004.

Helen Lee

blickt als Forscherin auf eine außergewöhnliche Karriere in der Diagnostik zurück. Mitte der 90er-Jahre zog sie sich aus der Wirtschaft zurück und wechselte in die Forschung. Seit 1996 widmet sich Dr. Lee als Leiterin der Abteilung für Diagnostikentwicklung an der Universität Cambridge der Erforschung von Technologien und diagnostischen Tests für ressourcenarme Regionen. 2002 gründete Dr. Lee das Unternehmen Diagnostics for the Real World Ltd. und führte den Vorsitz im Lenkungsausschuss für Diagnostik der Weltgesundheitsorganisation. Sie ist außerdem Preisträgerin des Lord Lloyd of Kilgerran Award (2005), des European Women of Achievement Award (2006), des British Female Inventor in Industry Award (2006) und des Asian Women of Achievement Award (2007).

Francis Leyder

ist Präsident des Instituts der beim Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter, kurz epi. Er hat an der Universität Lüttich in Analytischer Chemie promoviert und verschiedene Positionen in größeren Ölkonzernen bekleidet: er befasste sich als Leiter einer Patentabteilung mit Raffinierung und Erdölchemie, bevor er sich zur Ruhe setzte. Seit 1998 lehrt er außerdem an der Katholischen Universität Löwen an der Fakultät für Naturwissenschaften.

Elmar Mock

ist Erfinder, Unternehmer und Serieninnovator. Er begann seine Laufbahn in den 80er-Jahren als Miterfinder der Swatch-Armbanduhr, die mit einem von Mock entwickelten Ultraschallschweißverfahren hergestellt wird und zum meistverkauften Zeitmesser der Welt wurde. 1986 gründete Herr Mock das Beratungsunternehmen Creaholic, dessen Ehrenpräsident er inzwischen ist. Es entwickelt innovative technische Lösungen für mehr als 350 Kunden und hat bereits zwölf erfolgreiche Spin-offs hervorgebracht. Er ist als Erfinder bzw. Miterfinder von mehr als 170 Patentfamilien in den unterschiedlichsten Branchen genannt. 2010 wurde ihm für seine Erfindung der Swatch-Uhr der "Gaïa Prize" des Internationalen Uhrenmuseums verliehen.

Massimo Sideri

ist Chefredakteur von Corriere Innovazione und Kolumnist für Innovation bei der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Seit 2000 befasst er sich dort als Journalist mit den Schwerpunkten Innovation, Technologie, Medien und Cyberkriminalität. Herr Sideri hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universität Rom "La Sapienza" und war auf der Journalistenschule (Ifg) in Mailand. Er ist außerdem außerordentlicher Professor an der Universität Trient für den Master-Studiengang Wissenschaftskommunikation, hat selbst eine Reihe von Büchern veröffentlicht und war bis 2018 Redaktionsleiter des Galileo Innovation Festival.

Agnė Šimukovičė

ist Auslandskorrespondentin bei "Verslo Zinios", einer führenden litauischen Wirtschaftstageszeitung. Frau Šimukovičė war zuvor als Auslandsredakteurin bei "DELFI Lietuva", einem wichtigen Internet-Nachrichtenportal, tätig und hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaften der Universität Vilnius.

Thierry Sueur

ist Vizepräsident für europäische und internationale Angelegenheiten bei Air Liquide und dort seit 1992 für IP-Strategiefragen zuständig. Er war zuvor freiberuflicher IP-Anwalt und dann Vizepräsident für geistiges Eigentum bei Thomson (jetzt Technicolor). Daneben ist er Vorsitzender des IP-Ausschusses des französischen Wirtschaftsverbands MEDEF und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Patente von BUSINESSEUROPE. Er ist Vizepräsident der Internationalen Handelskammer (ICC) Frankreich. Er wurde 2014 in die "IP Hall of Fame" und von der Zeitschrift "Managing Intellectual Property" in die Liste der "50 einflussreichsten Personen im IP-Bereich" aufgenommen. 2007 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.